Magersucht: M wie Merkmale

Welche Veränderungen im Essverhalten deuten eine Magersucht an? Kann man es überhaupt so einfach pauschal festlegen? Ich begebe mich auf sehr dünnes Glatteis, denn einige Aspekte, die ich gleich aufführen werde, können ebenso typisch für Bulimie, Essanfallsstörung oder einer ganz anderen Erkrankung sein.

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Ess-/Brechsucht: R wie Rangordnung

Bei der Ess-/Brechsucht, die umgangssprachlich als Bulimie bezeichnet wird, werden alle Lebensmittel kategorisiert. Das eigene Essverhalten ist strikt durchgeplant. Die eigenen Leitlinien werden rigoros verfolgt. Aber nur so lange die Kontrolle die Oberhand hat. Das kann von jetzt auf gleich kippen, geplant oder ungeplant.

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Magersucht: L wie langsames Essen

Wenn dir was nicht schmeckt, verschlingst du dein Essen, damit es ganz schnell weg ist, oder stocherst du eher auf deinem Teller rum? Es ist noch gar nicht so lange her, als ich das Phänomen bei meinem – völlig gesunden – Sohn beobachten durfte. Zum Abendessen gab es Bohneneintopf, den er gar nicht mochte. Der Suppenteller wurde und wurde nicht leer. Die Bohnen wanderten von der einen runden Ecke zur nächsten. Er kaute zwar, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, es werde immer mehr, statt weniger, in seinem Mund. Mein Sohn kämpfte wie Superman und löffelte tapfer seine Suppe mit ein paar Nörgeleien auf.

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Magersucht

Magersucht: J wie Joghurt

Ich weiß, dass ich bereits sehr oft betont habe, dass eine Magersüchtige isst anders. Trotzdem möchte ich heute wieder darauf eingehen, denn an kleinen „augenscheinlichen Macken“ kann – muss aber nicht! – können erste Anzeichen einer Magersucht sein. Wie überall muss das gesamtheitliche Bild betrachtet werden, welches sich aus vielen kleinen Puzzleteilen zusammensetzt. Magersucht ist eine der ältesten bekannten Essstörungen, aber dennoch in der heutigen Zeit so unglaublich, wie Raumschiff Enterprise in den 1960er Jahren.

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Ich bin zu dick

Ess-/Brechsucht: I wie Idealfigur

Auch hier steht das gesellschaftlich vorgegebene Schönheitsideal an erster Stelle. Vor allem Frauen, die eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben stehen sollten, fühlen sich hiervon unter Druck gesetzt. Von den Medien wird unterschwellig suggeriert, dass nur schlanke und dünne Frauen im Leben erfolgreich sein können. Sobald die Waage ein Kilo zu viel anzeigt, fühlen die Betroffenen sich als außerordentlich dick und hässlich. Die Anzeige auf der Waage entscheidet, wie sich das Essverhalten entwickelt.

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Der Wille

Wie sind deine Essgewohnheiten?

Es gab viele Jahre, an denen ich morgens ohne Frühstück aus dem Haus bin. Nach dem Aufstehen gönnte ich mir zuerst einen Kaffee und als ich noch kind(er)los war, eine Zigarette. Frühestens gegen Mittag gönnte ich mir etwas zu essen. Ich achtete weder auf meine Körpersignale, noch auf ein eventuelles Hungergefühl. Ich aß, wann und worauf ich gerade Lust hatte. Dann allerdings in rauen Mengen.

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