Tagebucheintrag #48

Die Therapiebewilligung war damals das eine, die finanzielle Sorge das andere. Meine Kosten liefen schließlich weiter, auch wenn ich nicht Zuhause war. Mir wurde Himmelangst, weil ich nicht wusste, wie ich in meiner Abwesenheit die Miete zahlen sollte.

Tagebucheintrag

21.03.2002

Außer Visite und Ergo  war heute nichts besonderes. Nach Therapieschluss schaffte ich gleich die Unterlage in die Schule, die für die Kur ausgefüllt werden müssen.
Meine Ausbilderin meinte, dass sich das Arbeitsamt darum kümmern muss. Also stiefelte ich ins Arbeitsamt. Dort wusste die Bearbeiterin nichts mit den Formularen anzufangen. Auch nach ihrer Erkundigung kamen wir nicht weiter.
Zum Glück hatte ich das Schreiben von der Rentenstelle einstecken. Denn die Bearbeiterin wollte mir nicht glauben, dass ich für 10 Wochen Kur vorgesehen bin. Das Arbeitsamt zahlt nur für 6 Wochen das Übergangsgeld. Nun wissen sie nicht, wie was abläuft. Ich soll Anfang nächster Woche nochmal nachfragen. Sie will sich in Ruhe kundig machen.

Das liebe Geld… Aber die Sorge löste sich einige Wochen später in Luft auf.

Happy Kalorie

Anmerkung

Hierbei handelt es sich um meine persönliche Erfahrung bzw. meine persönliche Sicht der Dinge. Bitte schließe NICHT von mir auf andere. Von einer Generalisierung nehme ich großen Abstand. Meine Erlebnisse nutze ich rein zu präventiven Zwecken, NICHT um ein solches Suchtverhalten vorzuleben.

PS: Das PräventionsbuchEssstörungen – Was ist dasist im Handel erhältlich.

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