Essstörungen – Medien

Wir leben in einer hochmodernen Welt, in der wir mit jedem irgendwie vernetzt sind. Wir haben dank diverser Suchmaschinen vollen Zugriff auf jegliche Information, die wir just in diesem Moment benötigen. Jedoch erhalten wir nicht nur eine, sondern unzählige Informationen zu unserer Suchanfrage. Doch welche davon ist wahr?

Medien – Wahrheit

Wahr ist alles – irgendwie. Es gibt nicht das eine Richtig oder das andere Falsch. Wahrheiten sind flexibel und liegen – wie Schönheit – stets im Auge des Betrachters. Es gibt so viele Wahrheiten, sodass der Leser schnell den Überblick verliert.

Es ist kein Geheimnis, dass die Medien auf unsere MeinungsBILDung einen nicht unerheblichen Einfluss haben. Hinterfragst du alles, was du konsumierst? Oder zweifelst du immer das Gelesene skeptisch an? Ich definitiv nicht… Was das Auge sieht und der Kopf eigentlich weiß, sind zweierlei.  Zwinkerndes Smiley 

Ich nehme mich gar nicht raus. Das hast du ja im vorherigen Absatz erfahren. Zwinkerndes Smiley Nicht immer hab ich Bock alles und jeden zu hinterfragen. Es kostet Zeit und Energie, immer alles doppelt und dreifach zu recherchieren. Ich mag es einfach, wie jeder andere auch. Wir alle sind von den Medien mehr oder weniger abhängig.

Medien – Nutzen

Medien sind nicht per se schlecht. Ganz im Gegenteil, es steckt viel Potenzial in der Berichterstattung, auf die jeder sofort zugreifen kann. Auch ich nutze sehr gern die Medien, nicht nur für mein Präventionsanliegen.

Es ist aber auch schwierig, sich im Dschungel der Wahrheiten zurechtzufinden und sich zu positionieren. Schreibe ich wirklich die nutzbringende ultimative Wahrheit? Aus meiner rein persönlichen Sicht, ja. Smiley Warum soll ich meine Leser anlügen? Das ergibt für mich keinen Sinn. So wie mir, geht es vielen Schreiberlingen.

Was dennoch fehlt, ist, die Möglichkeit die Komplexität aufzeigen zu können. Doch genau das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Ganz schnell verabschiedet sich die Konzentration, oder was auch immer. Meine Worte sind eine Momentaufnahme meiner aktuellen Gedanken zu einer Tatsache und/oder Problematik, zu der ich Stellung beziehe.

Ich kann noch so sehr vom Reinheitsgehalt meiner Worte überzeugt sein und schwärmen, wenn ich aber beim Leser keine nachhaltige wertungsindividuelle Emotion auslöse, nützt meine Wahrheit keinem etwas.  

Essstörungen – Medien

Zu meinem Hauptthema gibt es nicht nur meinen Blog. Neben Julia (vom lebensweltblog) und Mia (Mias Anker) schwirren eine Menge Videos, Beitrage, TV-Aufzeichnungen etc. von verschiedenen Verfassern mit unterschiedlichen Hinter-/Beweggründen in den Medien umher. Was macht uns 3 so einzigartig? Was ist unser Alleinstellungsmerkmal? Warum wollen wir – ausgerechnet mithilfe der Medien – etwas erreichen? Und das mit klarem Bewusstsein, dass es bereits einige tun und es auch fehlerhafte Darstellungen gibt.

Wir 3 wollen mit unseren Erfahrungen an einer anderen Stelle (in und außerhalb der Medien) ansetzen. Aktuell wissen wir zwar noch nicht ganz genau, wie wir den Spagat zwischen Humor und Gefährlichkeit hinbekommen, aber wir blicken zumindest schon mal in die gleiche Richtung.

Bald werdet ihr unsere erste umgesetzte Idee in den Händen halten können. Und dieses Medium hat definitiv einen Nutzen. Smiley 

Abschließen meine Frage an dich

Das Pic darf gern unverändert genutzt werden.

Happy Kalorie

Vorschau

In der nächsten Woche stelle ich dir eine junge Frau vor, die den Kampf gegen die Essstörung gewonnen hat.

Komm gut durch die Zeit und bis bald. Smiley
Liebe Grüße
Michaela

PS: Das PräventionsbuchEssstörungen – Was ist dasist im Handel erhältlich. Smiley

Folie1

PPS: Happy Kalorie ist auch auf Facebook, Instagram und YouTube aktiv.

10 Gedanken zu “Essstörungen – Medien

  1. Häufig bleiben Reportagen zu offen, sind nicht gut hinterfragend oder vergessen die Ursachen zu ergründen. Was in den Medien wünschenswert wäre, dass man zur Darstellung genutzte Personen auch mal nach ein paar Jahren wieder aufsucht und zeigt, was aus ihnen geworden ist.

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    • So ist es… oder Tatsachen werden in ein anderes Licht gerückt. Oftmals haben die Darsteller gar keinen Einfluss darauf, in welche Richtung die Reportage geht.
      Interessant wäre es durchaus zu erfahren, was aus den Menschen geworden ist. Auch das kann Mutmachen oder auch eine abschreckende Wirkung haben. Manche Sender tun dies bereits. Bei schriftlichen Berichterstattungen habe ich es noch nicht mitbekommen.

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  2. Und dann machen die Leute eine Reportage nicht einmal nach den Wünschen der Interviewpartner? Is‘ ja’n Ding…. 🙂
    Themen wiederaufzunehmen, das kannst Du halt nur in Ausnahmefällen machen. Anderenfalls hättest Du Endlosschleifen. Denn Andere finden andere Themen wiederaufnahmewürdig.

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  3. Hmm ich sehe immer wieder etwas zu Essstörungen auf Instagram. Die sozialen Medien sind da doch ziemlich präsent.
    Für jeden ist es wohl anders. Allerdings haben dort viele tatsächlich so etwas wie ein „Es – Tagebuch“, oder zeigen nur Bilder von sich.
    Ich persönlich habe dazu doch Kritik, aber ich bleibe still. Denn vielleicht ist es für sie ja eine Möglichkeit für einen Umgang.
    Bei manchmen merkt man aber auch, dass sie es eher pro machen.

    Ich denke Medien sind sowohl positiv, als auch negativ besetzt. So wie es eigentlich bei allem ist. Auch bei jedem Thema.
    Essstörungen scheinen momentan ja sowieso etwas mehr im Vordergrund zu stehen und „gehört“ zu werden -kommt mir auf jeden Fall so vor. Was gut ist, denn über psychische Krankheiten wird zu wenig geredet!

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    • Dem kann ich dir nur zustimmen. Essstörungen sind auf IG und weiteren Plattformen sehr präsent. Jeder geht damit auch anders um. Die negative Seite ist auf jedenfall die PRO-Darstellung. Wobei auch hier differenziert werden muss. Als Inaktive sehe ich ein solches Verhalten als negativ. In dem Moment, wenn ich davon überzeugt bin, werte ich solche Darstellung als positiv. Es ist der Blickwinkel eines jeden.
      Im Moment wird wirklich etwas mehr über psychische Erkrankungen berichtet, was ich durchaus mit einem freudigen Blick betrachte. Psychische Krankheiten sind nach wie vor ein Tabuthema, aber auch das wird sich mit der Zeit geben. Personen, die sich für die Entstigmatisierung einsetzen, werden am Ball bleiben.
      Bei Drogen jeglicher Art oder AIDS war der Anfang ebenso hart, aber mittlerweile sind diese Formen in der Gesellschaft angekommen und Prävention gern gesehen. Dort muss defintiv auch die Essstörung hin, sowie alle anderen psych. Erkrankungen.
      Medien sind aus meiner Sicht nicht per se schlecht. Das sollte auch nicht so rüberkommen. 😉 Wo Licht, da auch Schatten. 😉 Zudem nutze ich das gleiche Medium für meine Zwecke.
      Jeder hat für sich seinen Weg und jeder ändert seine Richtung im Laufe seines Lebens.
      Gut angebrachte Kritik finde ich persönlich hilfreich, denn auch Kritik ist nicht gleich schlecht. 😉 Aber auch hier ist es eine Gradwanderung.
      Danke für deinen lieben Kommentar und deine Sicht der Dinge. 🙂
      Liebe Grüße
      Michaela

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  4. Hallo Michaela,
    ich beziehe mich bei „Medien“ jetzt mal nur auf Fernsehen und Zeitungen. Da fallen mir einige Punkte zu ein, die ich hier einfach mal aufzähle:
    – ES betreffen nur junge Mädchen und Frauen
    – es gibt nur Anorexie, Bulimie & Adipositas
    – geheilt ist geheilt
    – bei Anorexie & Bulimie geht es den Betroffenen nur ums Gewicht
    – Langzeit- und Spätfolgen (auch psychisch) werden nicht beleuchtet
    lg Flügelwesen

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    • Hallo Flügelwesen,
      danke für deine Rückmeldung. Das gleiche Empfinden habe ich auch, was die Darstellungen in TV und Zeitung betrifft.
      Interessiert ES keinen, oder ist dieses Thema zu aufwendig?
      Genaueres weiß man nicht. 😉
      Desto wichtiger werden Personen, die ihre Erfahrungen und Sichtweisen teilen – unberührt dieser Einbahnstraße. Ein Ungleichgewicht ist besser, als gar kein Gegengewicht.
      Alles Liebe
      Michaela

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