Sei ein Mutmachleut´

Es ist schon ein Weilchen her, als ich auf Nelia´s “Farbensehnsuchtsblog” ihren Beitrag Tipp: Das Projekt „Mutmachleute“ gelesen habe. Aber, ich las nicht nur ihre Worte, sondern kam auch ins Handeln, so wie ich es in einem Kommentar ankündigte. Zwinkerndes Smiley

Ich schrieb das Mutmachleute-Team spontan an, nachdem ich meine Begeisterung für das Projekt nicht länger in Zaum halten konnte. Für mich stand ohne Umschweife fest: Ich möchte (m)einen Teil zur Entstigmatisierung psychischer Krankheiten beitragen.

Bitte nehme dir die Zeit, um auf mutmachleute.de zu stöbern. Egal, ob du eine betroffene, angehörige oder interessierte Person bist, du wirst es nicht bereuen. Smiley Ganz im Gegenteil … Trau dich.
Oh, du bist ein Experte deines Fachs? Kein Problem, auch du findest deinen Platz in diesem Projekt. Wie du siehst, jede Zielgruppe kann sich engagieren.

Unsere Zeit

Wir leben in einer rasanten Zeit, in der viel (und noch viel mehr) von uns abverlangt wird. Nicht nur im Job müssen wir 300 % (bei schlecht bis mäßiger Bezahlung) geben. Auch privat stehen wir unter extremsten Druck. Nach einem “du musst” folgt unmittelbar ein “du darfst nicht”. Wer sich immer wieder verleugnet, verliert nicht nur sich, sondern früher oder später auch sein Glück und seine Zufriedenheit.

Die Seele kann krank werden. Knack, das Herz kann wie ein Arm brechen. Das normalste auf der Welt, kann zum täglichen Kraftakt werden. Der Unterschied zum gebrochenen Arm: Psychische Krankheiten sind für Außenstehende nicht sichtbar.
Vorurteile und Abwertungen hinsichtlich psychischer Erkrankungen gibt es genug. Kein Wunder also, dass ein Großteil lieber schweigt und sich versteckt. Wer setzt sich schon freiwillig der gesellschaftlichen Häme aus? Trauriges Smiley
Psychische Krankheiten, so schlimm diese auch sind, können nach der Hölle auch der Himmel (= ein bewussteres Leben) sein. Ich bspw. nutze meine langjährigen essgestörten Erfahrungen für präventive Zwecke. Mein essgestörtes Leben bekam ich in den Griff. Es war ein langer, steiniger Weg, den ich nicht bereue, gegangen zu sein. Wenn ich das schaffe, schaffen es auch andere. Das Herzensanliegen von Happy Kalorie ist deshalb realitätsnahe Aufklärung und frühzeitige Prävention.
Was nach wie vor fehlt, sind unterstützende, wissende und keinen weißen Kittel tragende Hände, die einen auch mal in den Arm nehmen, ohne eine Belehrung in der Faust zu halten.

Das Mutmachleute-Projekt setzt genau an diesem Punkt an. Deshalb lege ich dir Mutmachleute ans Herz, egal in welcher Phase du gerade steckst.

Hilfe annehmen + Erfahrungen weitergeben = Hilfe zur Selbsthilfe

Stimme und Gehör

Der Stigmatisierung muss ein Ende gesetzt werden. Betroffenen und deren Angehörigen benötigen eine Stimme, die keinem etwas nützt, wenn das Umfeld dieser gesamtgesellschaftlicher Thematik kein Gehör schenkt. Alles im Leben ist ein Nehmen und Geben.

Hinhören + (aus-)reden + lassen + sehen = nur so können nachhaltig Vorurteile abgebaut und eine Sensibilisierung aufgebaut werden.

Sei auch du ein Mutmachleut´

Das ist ganz einfach. Sende eine Email an hallo@mutmachleute.de und teile dem freundlichen Team mit, dass du das Projekt mit deiner Erfahrung als

  • Betroffene/r,
  • Angehörige/r,
  • Freund/in,
  • Arbeitskollege/in
  • Pädagoge/in
  • Außenstehender  etc.

unterstützen möchtest. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du dich einbringen kannst. Deine Mut zahlt sich aus. Du kannst nur gewinnen. Smiley

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PS: Das PräventionsbuchEssstörungen – Was ist dasist im Handel erhältlich. Smiley

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PPS: Happy Kalorie ist auch auf Facebook, Instagram und YouTube aktiv.

Ein Gedanke zu “Sei ein Mutmachleut´

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