Wie möchtest du leben?

Therapietagebuch #6

Der in Therapietagebuch #5 erwähnte Brief meiner Mutter beschäftigte mich eine ganze Weile. Ihre Worte zogen mich in den Keller, doch wollte ich nicht unten bei den Ratten bleiben. Die Hoffnung, die ich in diesem Tagebucheintrag erwähne, war ernst gemeint, auch wenn ich viel zu feige war, den entscheidenden Schritt aus der Essstörung heraus wirklich zu gehen.

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Hör auf die Stimme … #3

Die Stimme einer Essstörung, die nur Betroffene hören, ist laut – sehr laut. Während die Essstörungsstimmen lärmend, leise, lieb, zart, zwingend, unter Druck setzend, aggressiv, fordernd (…) manipulierend ihr Unwesen treiben, wird nach außen lange, sehr lange der Schein gewahrt.

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Essstörung – U wie unfassbar

Das Bewusstsein für Essstörungen fehlt in unserer Gesellschaft komplett. Hier und da fanden gelegentlichen ein paar kurzweilige Kampagnen statt. So schnell wie das Thema auflebte, so schnell versank es wieder in den Untiefen der Medien. Wie der Film “EMBRACE”, der aktuell in keinem öffentlichen Mund anklang findet.

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Hör auf die Stimme … #2

Eine Essstörung ist immer dann hilfreich und beratend zur Stelle, wenn Not am Kind, Mädchen, Junge, Frau, Mann, Teenager etc. ist. Anfänglich macht sie dich stark, aber am Ende bist du ein dunkelschwarzer Schatten deiner abscheulichen Existenz, denn mit Leben hat ein essgestörter Alltag so viel zu tun, wie Katzen und Skifahren. Weiterlesen

Online-Umfrage vom Uniklinikum Jena

Heute Morgen stieß ich auf eine Umfrage des Uniklinikums Jena. Nachdem ich als inaktive Essgestörte daran teilnahm, entschloss ich mich guten Gewissens, auch dir diese Umfrage ans Herz zu legen. Ich bin begeistert, dass (scheinbar) das Thema Essstörung endlich von einer anderen Seite beleuchtet wird. Smiley

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