Ess-/Brechsucht: L wie Lust

Letzten Donnerstag erzählte Limi von einer Essattacke, die in der Regel bis ins Detail geplant werden. Das bedeutet, dass sie nicht nur gezielt einkaufen geht, sondern auch ihre alltäglichen Pflichten danach ausrichtet. In der Öffentlichkeit isst sie nur wenig bis gar nichts. Was keinem zu stören scheint, denn Limi ist ständig auf Diät.

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Magersucht: L wie langsames Essen

Wenn dir was nicht schmeckt, verschlingst du dein Essen, damit es ganz schnell weg ist, oder stocherst du eher auf deinem Teller rum? Es ist noch gar nicht so lange her, als ich das Phänomen bei meinem – völlig gesunden – Sohn beobachten durfte. Zum Abendessen gab es Bohneneintopf, den er gar nicht mochte. Der Suppenteller wurde und wurde nicht leer. Die Bohnen wanderten von der einen runden Ecke zur nächsten. Er kaute zwar, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, es werde immer mehr, statt weniger, in seinem Mund. Mein Sohn kämpfte wie Superman und löffelte tapfer seine Suppe mit ein paar Nörgeleien auf.

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Happy Kalorie
Wie siehst du dich

Wie siehst du dich?

Es ist noch gar nicht so lange her, da schaute ich den Spiegel und sah eine völlig andere Frau. Das Wesen, was mich mit großen Augen anklotzte, konnte ich gar nicht sein. Ich fühlte mich nicht so groß und schon gar nicht attraktiv. Zudem blickte ich immer auf den Boden. Mein Spiegelbild nicht. Das sah mit klar und freundlich an. Schon allein aus dem Grund, konnte ich nur an Halluzinationen leiden.

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kein ungeschehen machen

Essanfallsstörung: K wie kein ungeschehen machen

Stell dir vor, du hast dich richtiggehend mit deiner Lieblingsspeise vollgegessen. Nichts, aber auch gar nichts passt mehr in deinen Magen. Du hast das Gefühl, jeden Moment zu platzen. Ein Bulimiker wie Limi könnte dieses Gefühl nicht aushalten. Was würde Limi jetzt tun? Richtig, sich erbrechen, Abführmittel einnehmen und/oder exzessiven Sport treiben.

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K wie kotzen

Ess-/Brechsucht: K wie Kotzen, Kontrollverlust

Essattacken werden in der Regel von Betroffenen bis ins Detail geplant. Das bedeutet, dass sie nicht nur gezielt einkaufen gehen, sondern ihre alltäglichen Pflichten danach ausrichten. In der Öffentlichkeit wird nur wenig bis gar nichts gegessen. Alle erdenklichen Ausreden kommen in den verschiedensten Varianten zum Vorschein. Allerdings erlangen sie keine besondere Beachtung, denn es ist ja bekannt, dass die Person eine Diät macht.

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Körperschemastörung
Happy Kalorie

Wie empfindet dich deine Umwelt?

Geb´s zu! Du brauchst die Bestätigung deiner Familie, Freund, Bekannten, Arbeitskollegen und von allen anderen, die du weder kennst, noch kennen möchtest. Es liegt in der Natur. Kritik oder Ablehnung einzustecken, die gegen die eigene Person geht, ist schwer. Du kannst es abtun, oder mit dem Kopf schütteln. Ich kaufe dir eine solche Gleichgültigkeit nicht ab. Ganz tief drinnen wurmt es schon, selbst wenn es nur einen kurzen Moment ist. Habe ich Recht, oder habe ich Recht?

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J wie Jojo-Effekt

Essanfallsstörung: J wie Jojo-Effekt

Wer kennt den nicht, den ungeliebten Jojo-Effekt? Jeder Abnehmversuch, den Eati in Angriff nimmt, wird durch den unerwünschten Jojo-Effekt bestraft. Der Grund? Sobald Eati in ihr gewohntes Essverhalten zurückfällt und zusätzlich noch von Essattacken geplagt wird, schnellt ihr Gewicht wieder rasant in die Höhe. Plus ein paar Extrakilos.

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Sport-Bulimie

Ess-/Brechsucht: J wie Joggen

Joggst du gern? Viele laufen, um den Kopf freizubekommen und natürlich auch um sich fit zu halten. Joggen ist toll. Joggen macht Spaß. Joggen ist im Trend. Joggen kann aber auch andere Hintergründe haben. Speziell für Personen mit Bulimie. Jegliche Form der Bewegung ist zwingend notwendig, um die zwanghaften Fressanfälle wieder auszugleichen. Joggen ist dem Fall ein Synonym für sämtliche sportliche Tätigkeiten, die ins Extreme abrutschen. Bulimiker haben Vorlieben, wie jeder andere auch. Sei es beim Essen, bei der Kleidung und eben auch beim Sport.

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